Auf den Boulevards...
Bau eines Gebäudes in Montbrison (Departement Loire)
Die Höhe der Mauern (9,40 Meter) und der kleine Baugrund brachten bald die Idee zu Tage den Stampflehm vorzufertigen. Bei der Herstellung der 202 m2 Stampflehmmauer hat sich die Gesamtheit der Eigenschaften dieser Technik bestätigt.
Da die Zwischenwände nicht mehr Wärmekomfort bringen, wurde die Giebelseite aus Ziegelsteinen gebaut. Holz, genauso wie Stampflehm, arbeitet bei verschiedenen Feuchtegraden. Im Gegensatz dazu arbeitet Beton bei verschiedenen Temperaturen. Daher wurde eine Zwischengeschossdecke aus Holz gewählt.
Die zu stampfende Erde (Lehm) wurde in Sainte Agathe la Bouteresse, 19 km von der Baustelle, gefördert und gemäss dem Verlauf der Bauarbeiten an die Baustelle geliefert.
Die Konzeption des Gebäudes ist das Resultat von Gesprächen, Verständnis und Vertrauen zwischen Bauherr und den Baumeistern : Antoine Morand, Architekt in Dorat (Departement 63) und Nicolas Meunier.
Durch seine Lage, Eigenheit und Grösse wurde die Baustelle und das Gebäude Ziel vieler Besichtigungen von Handwerkern, Architekten, Studenten und Neugierigen... ausserdem erschienen um die zehn Artikel in der regionalen und nationalen Presse, sowie Fachzeitschriften.
Rien d'extraordinaire, juste un savoir-faire.
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